Motorradfans aufgepasst: Das sind die Legenden der Siebziger

Veröffentlicht auf 09/17/2020
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Die Siebziger brachten eine neue Ära Motorräder heraus. Es war der Anfang von etwas Großem. Denn in den Siebzigern wurden Motorradfans von all den Entwicklungen Zeugen, die wir huete kennen und lieben. Darunter das Vintage Styling und extrem spezialisierte Motorräder. Kein Wunder, dass 1970 auch als das Jahr in die Geschichte einging, in dem die meisten Leute mit dem Motorradfahren begannen. Wir zeigen die aufregendsten Motorräder, welche uns diese Hippie-Jahre bescehrt haben. Bitte festhalten!

Kawasaki H2 750

Unser erstes Modell ist die H” Mach IV, eine Maschine die damals mit 750 cc-3-Zylinder-Motor von Kawasaki produziert und designt wurde, und das fünf Jahre lang. Wenn sie direkt aus der Werkstatt kam, konnte sie schon mal in 12 Sekunden auf einenn halben Kilometer beschleunigen. Dazu war sie besser zu händeln als ihr Vorgänger, die Mach III. Die Inspiration zu diesem Modell stammte übrigens vpn der H1 Mach III. Diese verfügte über einen 750 cc Motor und 3500 rmp, mit einer roten Linie bei 7500 rpm. Als nächstes stellen wir eine Italienerin vor, die bereits seit den Dreißigern über die Pässe rollt.

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Kawasaki H2 750

Moto Morini 3

Dieses italienische Motorrad wurde von Alfonso Morino bereits 1937 designt. Über die jAhre unterlief es allerdings einigen Veränderungen und Verbesserungen was Karosse, Stil und Motor angeht. Die Moto Morino 3 1/2  gehörte zu den neuen V-Twin-Bikes, die stärker und schneller waren. Bis heute gehört diese Modell zu den Lieblinsgstücken unter Fans und ist heiß begehrt auf Sammlermärkten. Als sie damals herauskam, kostete sie etwa soviel wie die Honda CB750.

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Moto Morini 3

Hodaka Super Combat Wombat

Dieses Hybrid-Design war das Ergebnis einer Japanischen und Amerikanischen Kooperation. Die Hodaka Super Combat Wombat wurde zwischen 1964 und 1978 verkauft und war ein Hit in den Siebzigern. Damals wurden mehr als 150000 Stück verkauft! Die Firma, die diese Schönheit produziert hat, befand sich in Oregon und gehört ursprünglich zu Shell Oil.

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Hodaka Super Combat Wombat

Moto Guzzi V7 Sport

Das ist das erste Motorrad der italienischen Firma Moto Guzzi. Inspiriert vom V7 Roadster, war die Moto Guzzi V7 Sport mit anklippbaren Griffen ausgestattet und einem völlig neuen Design. Im Vergleich mit dem Vorgängr, war die V7 nicht so schwer, besser zu händeln und im Allgemeinen viel beliebter. 2008 brachte Moto Guzzi die nostalgische “V7 Special” heraus, um dem Modell aus den Siebzigern noch mal die Ehre zu erweisen.

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Moto Guzzi V7 Sport

Suzuki RE-5

Hergestellt und vertrieben von 1974 bis 1976 hatte die Suzuki RE-5 einen Flüssigkeit-gekühlten einrotorigen Wankel-Motor, der als einzigartig galt. Wankel-Motoren verfügten über spezielle Strukturen, welche ziemlich simpel erschienen aber sehr kräftig waren und auf weniger Platz viel mehr Wumms hatten. Bis heute sind sie seltne und auch der Wankel Motor in der RE-5 wurde später nie mehr in anderen Maschinen benutzt. Das nächste gerät wurde übrigens gerade zum Ende des Jahrzehnts herausgebracht…

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Suzuki RE-5

MV Agusta 350B Sport

Gerade zum Wechsel des Jahrzehnts, wurde die MV Augusta 350B Sport entwickelt. Sie glänzte mit einem verbesserten, sportlichen Look und einem besseren und schnelleren Motor. Auch wenn uns das heute nicht mehr groß beeindruckt, damals war es eine Novität, dass die Augusta es auf beinahe 160 km/h schaffte. In den folgenden Jahrzehnten verbesserte Augusta den Motor und probierte verschiedene Karossen durch.

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MV Agusta 350B Sport

Suzuki GS750

Als Teil der GS Serie gehörte die Suzuki GS750 zu einer ganzen Reihe von vier-gängigen Straßen-Bikes. Das beeindruckte vorallem, da Suzuki voher lange nur zwei Gänge anbot. Die erste Maschine mit vier Gängen war die Colleda COX von 1955 mit 125 oder 93cc Motor. Doch Suzuki machte seine Hausaufgaben und entwarf schließlich die GS Serie, mit perfektionierten 4-Gang-Bikes, ohne jedoch auf die geliebten 2-Gang-Maschinen zu verzichten.

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Suzuki GS750

Benelli 900 Sei

Dieses schicke Design erdachte sich Alejandro de Tomaso für Benelli. Die 900 Sei wurde von 1972 bis 1978 verkauft und galt als eines der beliebtesten italienischen Motorräder. Seine Geschwindigkeit und das Design hoben sich deutlich von anderen italienischen Maschinen ab. Als die Benelli herauskam, konnte sie eine Höchstgeschwindigkeit von fast 200 km/h schaffen. Ihren Fans gefiel vorallem das neue kantige Design. Als nächstes stellen wir eine Maschine vor, die nach der Salzwüste in Utah benannt ist…

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Benelli 900 Sei

1970 Triumph Bonneville

Die Bonneville von Triumph wurde 1970 das erste Mal auf die Straße gestellt und galt damals als eher gewöhnliches Bike mit einer 4-Gang-Schaltung. Mit der Bonneville gelang es jedoch den Motor in nur drei Generation zu perfektionieren. Der Name Bonneville bezieht sich übrigens auf due Salzebene Bonneville in Utah, wo Triumph seine Maschinen mit der Konkurrenz maß. Damals verfügte die Triumph über einen 650 cc-Zwillings-Motor.

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1970 Triumph Bonneville

Kawasaki Z1

Nach der Honda CB750 wurde 1972 die Kawasaki Z1 herausgebracht. Sie war eine der ersten japanischen Motorräder und galt als das japanische Universal-Bike. Das bedeutete, es handelte sich um ein Motorrad, dessen Regulierungen und Details rund um den Globus zum Standard wurden. Die Z1 glänzte mit dem ersten großräumigen 4-Zylinder mit einer OHC-Ventilsteuerung an einem Protoytpen. Dieser Motorrad schliff den Weg für Japan als Motorrad-Experte.

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Kawasaki Z1

Yamaha XS650

Ein mittelgroßes Motorrad, das von Yamaha hergestellt wurde und 1968 herauskam. Die Maschine wurde bis 1979 hergestellt, bis Yamaha mit einem “Special” Cruiser weitermachte, der noch bis Mitte der Achtziger verkauft wurde. Die Original-Designs der XS650 sind auf die Fünfziger mit der Hosk Single Overhead zrückzuführen. Wegen eines Patent-Streits übernahm Yamaha schließlich das Design und verbesserte jedoch den Motor auf einen 650 cc Twin. Die XS650 wurde bis Mitte der Achtziger verkauft.

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Yamaha XS650

Yamaha YZR500

Die Yamaha YZR500 war ursprünglich als Rennbike gedacht und präsentierte Yamaha während mehrerer 500cc Grand Prix zwischen den Siebzigern und den 2000ern. Die YZR500 erregte dabei nicht nur bei den Profi-Bikern großes Aufsehen, sondern auch allgemein auf dem Markt als schnellstes Modell. Die meisten Renn-Bikes dürfen nicht auf der Straße gefahren werden, aber weil die Nachfrage so groß war, entschied Yamaha die YZR in die Massenproduktion zu schicken.

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Yamaha YZR500

BMW R69S

Von diesem Motorrad wurden ursprünglich drei Modelle hergestellt, die R69S, die R69US und die R69. Bei den Fahren waren sie wegen der verwegenen Optik beliebt, dazu galten sie als sehr luxuriös. Hergestellt und designt von BMW in München verfügten alle Modelle über einen 594 cc Boxer-Twin-Motor. Zwischen 1955 und 1969 wurden 15000 Modelle verkauft. BMW musste allerdings je nach Region ein paar Komponenten anpassen.

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BMW R69S

Yamaha YZ250

Dieses ist eines der wenigen Bikes in dieser Liste, die tatsächlich bis heuet noch hergestellt werden. Die Yamaha YZ 250 ist schon seit 1974 auf unseren Straßen unterwegs und gilt sowohl bei Amateuren als auch Rennfahrern als Top-Bike. Es gewann einige Preise und Championships, darunter die 5 AMA National Motocross Awards oder die 9 AMA National Supercross Titel. Heute kostet dieses Gefährt um die 12000 Dollar.

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Yamaha YZ250

Yamaha SR500

Dieser luftgekühlte Einzel-Zylinder für zwei Passagiere wurde vonn niemandem anderen erschaffen als dem Japaner Yamaha, und zwar im Jahr 1978. Die Maschine wurde bos 2000 verkauft und galt als STraßenversion der Yamaha XT400. Dieses Bike wurde weltweit von Nordamerika bis nach Europa und Asien verkauft. Die Designer und Ingenieure der Yamaha SR500 wollten damit ein Motorrad gestalten, das einfach zu Händeln war. Es war so erfolgreich, dass es noch bis 1981 auf anderen Märkten verkauft wurde.

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Yamaha SR500

Kawasaki KR250

Kawasaki wollte mit dieser Maschine ein Motorrad schaffeb, dass nicht nur auf der Rennstrecke top dasteht, sondern auch im Alltag. Die KR250 wurde in Japan vpn 1975 bis 1982 verkauft. Sie war beliebt sowohl bei normalen Käufern als auch Rennfahrern. Kein Wunder, mit einigen gewonnenen Titeln. Sie gewnn in Folge Medailleb von 1978 bis 1981! Alles in allem ein sehr beliebtes 5-Gang-Modell.

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Kawasaki KR250

Yamaha RD350

Dieses 2-Gang-Motorras wurde zwischen 1973 und 1975 von Yamaha verkauft. 5-Gang-Motorräder waren damals sehr angesagt! Die RD350 hatte einen Kolbenanschluss und eine Trommelbremse am Voderrad. Sie war luftgekühlt mit einem parallelen Twin-6-Gang-Motor, galt aber als rassiges Sportbile. Jede verkaufte Yamaha RD350 verfügte über ein automatisiertes Öl-System namens “Autolube”. Dieses System vermied die Kombination aus Öl und Gas und wurde später zur RD400 weiterentwickelt.

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Yamaha RD350

Honda CG125

Diese Modell gehört zu den etwas langweiligeren auf dieser Liste. Bekannt als sichere und verlässliche Option, war sie leicht zu händeln und beständig. Honda ist bekannt für seine Qualität und die Zugänglichkeit für Jedermann. Dieses Modell wurde in Japan, Brasilien und der Türkei produziert und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 104 km/h.

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Honda CG125

Royal Enfield 750 Interceptor

Ein Britisches Motorrad, dass hergestellt und verkauft wurde von den frühen Sechzigern bis in die Siebziger. Dieses Modell war die modifizierte Version der Constellation. Jedes Jahre überarbeitete Royal Enfield das Motorrad, bis man glaubte, dass in jeder Hinsicht Perfektion erreicht war. Es wurde 1962 auf dem Markt eingeführt und bekannt für seinen neuen 736 Twin-Zylinder, der ein größeres Drehmoment für mehr Kraft hatte.

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Royal Enfield 750 Interceptor

Tunturi Super Sport

Als eines der selteneren Motorräder auf dieser Liste, wurde die Tunturi Super Sport vom Ende der Siebziger bis in die späten Achtziger verkauft. Das ist eines der wenigen finnischen Produkte, dass weltweit exportiert wurde. Ein Riesenerfolg für die Firma Tunturi, die außerdem Fahrräder und Fitness-Geräte herstellte.

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Tunturi Super Sport

Suzuki GT750 Water Buffalo

Die Suzuki GT750 ist dafür bekannt den ersten wassergekühlten Motor an einem japanischen Motorrad zu haben. Sie war ein 3-zylindriges 2-Gang-Motorrad, das von Suzuki von 1971 bis 1977 hergestellt wurde. Allerdinsg wurde es bereits ein Jahr zuvor das erste Mal auf der Internatiionalen Motor Show in Tokyo der Öffentlichkeit präsentiert. Es wurde damals so beliebt, dass die Japanische Gesellschaft der Auto-Ingenieure es zu den 240 technologischen Denkmälern Japans kürten.

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Suzuki GT750 Water Buffalo

Yezdi Roadking

Das ist eine der sehr seltenen indischen Maschinen, die es zu weltweiter Bekanntheit brachten. Die Yezdi Roadking wurde von 1978 bis 1996 hergestellt und machte bei den Motocross Wweltmeisterschafteb 1974 keinen schlechten Platz. Sie verfügte über einen 250 cc Motor mot einem doppelten Auspuff und einer halbautomatischen Kupplung.

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Yezdi Roadking

Velocette Venom

Dieses Schmuckstück stammt aus dem Hause Velocette. Sie wurde zwischen 1955 und 1979 aös 4-Gang-499 cc Motorrad hergestell. In dieser Periode wurden 5721 Stück verkauft. Fun Fact: Das Fahrer-Team von Velocette stellte in der Fabrik einen Weltrekord auf! Über 24 Stunden fuhren sie mit 160 km/h im Kreis auf dem Gelände. Damals war diese Geschwindigkeit für ein Motorrad diese Klasse ein absolutes Novum.

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Velocette Venom

Honda NR500

Die NR 500 wurde speziell für den Grand Prix hergestellt und nicht als Motorrad für Amateure und Straßenfahrer. Honda brachte zur selben Zeit jedoch mehrere sehr schnelle Motorräder heraus, die eigens für die Rennstrecke entworfen waren. Auch diese Bike war voll auf Sieg ausgelegt, machte es jedoch beim Britischen Grand Prix 1979 nicht mal ins Ziel.

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Honda NR500

Triumph X-75 Hurricane

Und noch einmal eine Triumph! Die X-75 war eigentlcih eine Sonderanfertigung für Craig Vetter. Alles basierte auf sienem Konzept: Die Fiberglas-Karosse, der 7-Liter-Tank, das tiefergelegte Schaltwerk, und dazu das dreifache Auspuff-System an der rechten Flanke.  Es inspirierte und inspiriert bis heute viele Motorrad-Liebhaber. verkauft wurde es von 1972 bis 1973.

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Triumph X-75 Hurricane

BMW R90S

Die BMW R90S ist eine Ikone der 70er Jahre. Sie ist nicht nur ein fantastisches Motorrad, sondern hat auch dazu beigetragen, die öffentliche Wahrnehmung dessen, was ein Motorrad von BMW Motorrad sein kann, zu verändern. Viele Jahre lang galten die Motorräder von BMW als langweilig und uncharismatisch. In den frühen 70er Jahren wandte sich BMW an den legendären Designer Hans Muth, um den BMW Motorrädern etwas mehr Feuer zu verleihen. Und das Ergebnis war die R90S. Die brandneue R90S war weit davon entfernt, ein altes Gebrauchsmotorrad zu sein, und verschaffte BMW den dringend benötigten frischen Wind. Sie war nicht nur eine sportliche Maschine, sondern auch das erste Serienmotorrad überhaupt, das serienmäßig mit einer Verkleidung ausgestattet war. Zwar handelt es sich nicht um eine Vollverkleidung, aber die fortschrittliche Aerodynamik der Frontverkleidung verhalf der R90S zu unglaublichen Geschwindigkeiten. Dieser luftgekühlte 898-cm³-Viertakt-Boxer leistete satte 67 PS, erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 124 mph, schaffte die Viertelmeile in 13,5 Sekunden und sah dabei auch noch phänomenal aus. Sie hatte echte Leistung und konnte ’76 in Daytona gewinnen – daher auch die wunderbare Sonderlackierung in Daytona Orange, die die R90S auf dem Bild trägt.

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BMW R90S

Honda CBX1000

Die Honda CBX ist eine weitere klassische Maschine der 70er Jahre. Sie kam am Ende des Jahrzehnts im Jahr 1978 auf den Markt und hatte eine kurze Laufzeit bis 1982, aber bevor sie verschwand, hinterließ sie einen bleibenden Eindruck. Der Hauptgrund? Nun, das wäre der Motor. Angetrieben von einem enormen 1.047-cm³-Reihensechszylinder, ist die Honda CBX alles andere als unvergesslich. Mit so vielen Zylindern war die Honda CBX eine kraftvolle Maschine. Sie leistete beeindruckende 105 PS, schaffte die Viertelmeile in 11,36 Sekunden und erreichte Geschwindigkeiten von etwa 11 mph. Sie war so gut, dass 1979 und 1980 sogar die Streckenposten bei der Isle of Man TT auf ihr fuhren. Obwohl die CBX ein technisches Wunderwerk war, das sofort die Blicke auf sich zog und wohl zu den coolsten Hondas gehörte, die je gebaut wurden, war sie nicht Hondas Verkaufsschlager der damaligen Zeit. Obwohl sie das Flaggschiff von Honda war und von der Presse gelobt wurde, wurde sie von der CB900F überholt. Beide Motorräder sind großartig, aber nur eines von ihnen hat sechs Zylinder. Wenn Sie die Wahl hätten, für welche würden Sie sich entscheiden? Zehn Punkte erhält Honda für den schieren Wagemut, wenn sonst nichts.

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Honda CBX1000

Harley-Davidson XR750

Für viele Fahrer sind die Motorräder der 70er Jahre so kultig wie die legendäre Harley-Davidson XR750. Wenn man ein Jahrzehnt in einer zweirädrigen Maschine zusammenfassen könnte, dann wäre es sicherlich die XR750. Dieses Motorrad wurde speziell für Dirt-Track-Rennen entwickelt und gebaut, um ausländischen Herstellern den Kampf anzusagen, die die HD auf der Rennstrecke entthronen wollten. Mit ihrem sportlichen Profil, der aggressiven Sitzposition und dem leistungsstarken luftgekühlten 748-cm³-V-Twin-Motor, der 82 PS leistete, war die XR750 eine völlig neue Art von Rennmaschine, die Geschwindigkeiten von bis zu 115 mph erreichen und Rennstrecken dominieren konnte. Eine ganze Reihe berühmter Fahrer verdankt ihre Karriere der Harley-Davidson XR750, darunter Jay Springsteen, Mark Brelsford, Cal Rayborn und ein weiterer Typ namens Evel Knievel, von dem Sie vielleicht schon gehört haben.

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Harley-Davidson XR750

Kawasaki Z1000

Die Z1000, oder KZ1000, je nach Region, ist nicht nur eines der besten Motorräder der 1970er Jahre. Sie war eines der besten Motorräder, die je gebaut wurden. Nicht zu verwechseln mit der Z1, wurde die Z1000 während des Wettrüstens von Honda und Kawasaki um die Vorherrschaft bei Sportmotorrädern in den 70er Jahren entwickelt. Während Kawasaki später eine Z1300 mit sechs Zylindern entwickelte, um mit Hondas CBX zu konkurrieren, ist die Z1000 wohl das bessere der beiden Motorräder. Sie war zwar nicht schneller, aber zu ihrer Zeit war die Z1000 das Motorrad, das man haben musste. Ihr luftgekühlter 1.015-ccm-Vierzylindermotor war ein echtes Biest. Er leistete bis zu 90 PS und konnte die Z1000 auf Geschwindigkeiten von etwa 132 mph bringen, was sie zu einem der leistungsstärksten und schnellsten Serienmotorräder der damaligen Zeit machte. Sie war nicht nur auf der Straße schnell, sondern auch auf der Rennstrecke, wo viele bekannte Rennfahrer wie Wayne Gardner und Freddie Spencer auf der Z1000 Siege errangen.

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Kawasaki Z1000

Yamaha YZ 250

Das war eine schwierige Entscheidung. Wir wollten hier ein Yamaha Dirt Bike haben, und es war eine schwere Entscheidung zwischen der XT 500 und der YZ 250. Obwohl die XT eine absolute Legende ist, hat die YZ 250 den Sieg davongetragen. Die YZ 250 ist immer noch ein Teil der aktuellen Yamaha-Produktpalette, und das aus gutem Grund. Sie ist ein fähiges, erschwingliches und starkes Trail-Riding-Paket, das sowohl neuen Fahrern als auch erfahrenen Fahrern nie langweilig wird. Als eines der ersten echten Dirtbikes ist die YZ 250 etwas Besonderes. Sicher, Puristen mögen sagen, dass die DT-1 mehr Einfluss hatte, aber die DT-1 debütierte in den 60er und nicht in den 70er Jahren (was sie allein deshalb nicht würdig für diese Liste macht) und zweitens ist die DT-1 eine minderwertige Maschine im Vergleich zur YZ. Angetrieben von einem luftgekühlten 250-cm³-Zweitaktmotor, bot sie zwar eine beachtliche Leistung, aber auch ein besseres Handling. Und kurz nach dem Erscheinen der YZ wurde sie auch mit einem innovativen Monoshock ausgestattet.

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Yamaha YZ 250

Yamaha RD350

Während sich Honda und Yamaha um die Vorherrschaft bei den Viertakt-Sportmotorrädern mit großem Hubraum duellierten, war Yamaha damit beschäftigt, mit kleineren Zweitaktern zu spielen und anscheinend doppelt so viel zu haben. Fragt man jemanden, der damals dabei war, welches Motorrad man unbedingt haben musste, kann man darauf wetten, dass die RD350 genannt wird. Sie bot Leistung, Handling und wahren Fahrspaß zu einem sehr günstigen Preis. Die RD350 wurde von vielen bekannten Motorradjournalisten als “The Giantkiller” bezeichnet und war dafür bekannt, dass sie Besitzern von 750er oder 1000er Viertaktern schlaflose Nächte bereitete, weil sie wach lagen und sich wunderten, dass ihre teuren und leistungsstärkeren Maschinen auf den Kurven immer wieder von der kleinen RD350 überholt wurden. Und das ist keine Übertreibung.

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Yamaha RD350

Suzuki GS750

Die Suzuki GS750 war das erste echte Viertaktmotorrad von Suzuki. Nun, das stimmt nicht ganz. Das Haus Hamamatsu hatte in den 50er Jahren mit Viertaktmotoren geliebäugelt, allerdings nur mit kleinen Hubraumeinheiten und nicht mit echter Begeisterung. Stattdessen war Suzuki ein reines Zweitaktunternehmen. Das heißt natürlich, bis die großen Viertaktmotoren in Mode kamen. Suzuki änderte 1976 mit der GS750 des Modelljahres 1977 und dem dazugehörigen GS400-Twin die Richtung. Die GS750 war nicht sonderlich innovativ. Stattdessen übernahm und verfeinerte sie viele der Ideen der Kawasaki Z-Serie und Teile der Honda CB-Serie. Zum Beispiel basierte sie auf dem allgegenwärtigen 750-cm³-Reihenvierzylinder, war also in dieser Hinsicht kaum etwas Besonderes. Allerdings verfügte sie dank ihres Doppelschleifenrahmens über ein Handling, das viele als überragend bezeichnen würden.

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Suzuki GS750

Kawasaki H2 Mach IV 750

Die H-Modelle von Kawasaki sind der Stoff, aus dem Legenden gemacht sind. Sie ebneten den Weg für die modernen H2- und H2R-Modelle, die uns heute begeistern, aber in den späten 60er und frühen 70er Jahren war die H1 das Motorrad schlechthin, bis 1972 die umwerfend leistungsstarke H2 Mach IV 750 auf den Markt kam. Ausgestattet mit einem immens leistungsstarken 748-cm³-Dreizylinder-Zweitaktmotor, der bis zu 74 PS und 57 lb-ft Spitzendrehmoment erzeugen konnte, war die H2 ein echtes Kraftpaket. Er erreichte nicht nur eine Höchstgeschwindigkeit von 120 mph, sondern schaffte auch die Viertelmeile in nur 12 Sekunden. Er war schnell, und das war er auch, wenn man ihn in der Werksausführung ungehindert fahren ließ. Wie Sie sich vorstellen können, dauerte es nicht lange, bis die Leute anfingen, ihn zu tunen und mehr Leistung aus ihm herauszuquetschen.

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Kawasaki H2 Mach IV 750

Honda GL1000 Gold Wing

Die Gold Wing ist mit Sicherheit eines der bekanntesten und wiedererkennbarsten Motorräder, die heute auf den Straßen unterwegs sind, aber Big Reds Touring-Biest begann sein Leben in einer ganz anderen Form als der, die wir heute kennen und lieben gelernt haben. Als die erste Gold Wing, die GL1000, 1974 auf den Markt kam, wurde sie als “König der Könige” bezeichnet und sollte den amerikanischen Honda-Fans ein tourentauglicheres Motorrad bieten als die CB750. Mit ihrem flüssigkeitsgekühlten 999-ccm-Boxermotor mit Kardanantrieb, der 80 PS und ein maximales Drehmoment von 63 lb-ft lieferte und eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 125 mph erreichte, war die Gold Wing sportlich, aber besser für komfortable Langstreckenfahrten geeignet. Und sie trug dazu bei, die Touring-Landschaft in das zu verwandeln, was wir heute sehen.

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Honda GL1000 Gold Wing

Ducati 750 Super Sport

Bis jetzt hatten wir japanische, deutsche und amerikanische Motorräder, also lassen Sie uns mit einem italienischen abschließen. Es wäre zwar verlockend, direkt zu MV Agusta überzugehen, aber die Wahrheit ist, dass die Ducati 750 Super Sport von 1974 ein weitaus besseres Beispiel dafür ist, wie ein echtes italienisches Sportmotorrad aus den 1970er Jahren aussehen sollte. Sie war eine echte Rennreplik und orientierte sich direkt an der Rennsiegermaschine, die 1972 die Imola 200 dominierte. Unter dem prächtigen Äußeren war die 750 SS mit einem atemberaubenden 748-cm³-V-Twin-Motor ausgestattet, der satte 73 PS leistete und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 125 mph erreichen konnte. Ausgestattet mit einem großen “Imola”-Renntank, einer Rennverkleidung und dem so wichtigen Rennsitz war dieses Straßenmotorrad näher an einem echten Rennmotorrad als viele andere Serienmotorräder mit Rennsport-DNA auf dem damaligen Markt.

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Ducati 750 Super Sport

MV Agusta 750 Sport America

Die MV Agusta 750 Sport America war zweifellos eine der schnellsten Maschinen der 70er Jahre, was eine ziemliche Leistung ist, wenn man bedenkt, dass Reihenvierzylinder zu dieser Zeit noch versuchten, mit einigen der feuerspeienden Zweitakter zu konkurrieren, die Sie weiter unten in dieser Liste finden. Die America basierte auf der oben erwähnten 750 S, und obwohl sie nicht die schlanken Linien oder die Rennstreckenhistorie ihrer Cousine auf dem italienischen Markt teilt, hat sie denselben unglaublichen Reihenvierzylindermotor geerbt. Die amerikanischen Importeure bestellten ihre 750er mit einer vergrößerten Bohrung, die den Hubraum auf 789 cm³ erhöhte und die Leistung um drei PS steigerte. Sie kostete etwa dreimal so viel wie die damalige Erfolgsmaschine Honda CB750, aber die Sport America übertraf auch diese um jeden Preis.

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MV Agusta 750 Sport America

Moto Guzzi 850 Le Mans

Die 1976 vorgestellte 850 Le Mans war der Konkurrent des italienischen Herstellers Moto Guzzi in den tobenden Sportbike-Kriegen der damaligen Zeit. Der große, in Längsrichtung montierte 844-ccm-V-Twin war unverkennbar italienisch, ebenso wie die schnittige Bikini-Verkleidung und die leuchtend rote Lackierung.vDer große Motor leistete konkurrenzfähige 71 PS am Hinterrad und trieb die 850 Le Mans auf eine konkurrenzfähige Höchstgeschwindigkeit von 130 mph. Die Leistung war solide, aber der hubraumstarke Twin hatte auch seine Nachteile. Vor allem die Rotationskräfte des einzigartig montierten Motors verursachten beim Beschleunigen ein spürbares Durchbiegen des Rahmens, was einige Fahrer davon abhielt, die Maschine bis an ihre Grenzen zu treiben. Dennoch war die Guzzi ein großer Erfolg, sowohl in der Popularität als auch auf der Rennstrecke. Sie wurde über 7.000 Mal verkauft und belegte sowohl 1976 als auch 1977 mehrfach den ersten Platz in der AMA Superbike.

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Moto Guzzi 850 Le Mans

Moto Guzzi V7 Sport

Bevor die bereits erwähnte Le Mans die Szene eroberte, war die Moto Guzzi V7 Sport das italienische Motorrad schlechthin. Durch die Vergrößerung des Hubraums ihres beliebten V7 700-Motors auf 748 cm³ konnten die Ingenieure von Moto Guzzi ihrem einzigartigen V-Twin volle 70 PS entlocken. Der neue Motor wurde in einen komplett neuen, leichten Rahmen eingebaut, 220mm doppelseitige Trommelbremsen wurden montiert und ein sportlicher Clip-On-Lenker rundete das neue Design ab und machte die V7 Sport zum ersten Werks-Café-Racer, den Moto Guzzi je produziert hat. Im krassen Gegensatz zu den komfortablen Tourenmaschinen, für die Moto Guzzi zu dieser Zeit bekannt war, wurde die V7 Sport für ihre Kraft, ihr exzellentes Handling und ihre erstklassigen Bremsen gelobt.

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Moto Guzzi V7 Sport

Ducati Super Sport

Nach dem Erfolg bei den Imola 200 im Jahr 1972 beschloss Ducati, ein Werksrennmotorrad auf der Basis der radikalen 750ccm-Rennmaschine zu produzieren, und 1974 entstand das, was weithin als die sammelwürdigste Ducati gilt, die je gebaut wurde. Die neue Ducati Super Sport kam einer straßenzugelassenen Serienrennmaschine am nächsten. Jedes der 401 Exemplare, die in jenem Jahr gebaut wurden, war mit teuren, kegelradgetriebenen desmodromischen Ventilen ausgestattet, die in Kombination mit den massiven 40-mm-Vergasern von Dell’Orto zu einem beliebten und leistungsstarken Club-Rennmotorrad auf der ganzen Welt wurden. Leider forderte die Popularität der Super Sport als Rennmotorrad ihren Tribut an den überlebenden Exemplaren, denn die Motorräder wurden modifiziert, verunfallten und wurden bis zur Unkenntlichkeit aufgerüstet.

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Ducati Super Sport

Kawasaki Z1000 (aka KZ1000)

Als letzte Evolutionsstufe der Kawasaki-“Z”-Bikes aus den 1970er Jahren war die Z1000 der große Bruder der berüchtigten Z1 “New York Steak”. Die Kawasaki Z1000 hatte das gleiche Design wie die Z1, verfügte aber über einen Motor mit größerem Hubraum (1015 cm³), Scheibenbremsen vorne und hinten und mehrere Modellvarianten, darunter einen optionalen Kardanantrieb. Das “Z”-Design blieb über ein Jahrzehnt lang beliebt, bis es schließlich 1984 mit der Ninja GPZ900R durch flüssigkeitsgekühlte Technik ersetzt wurde. Technisch gesehen ist die Z1000 eines der am längsten ununterbrochen produzierten Motorräder aller Zeiten, da Kawasaki sie bis 2005 als “KZ1000P” für den Polizeieinsatz weiter produzierte.

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Kawasaki Z1000 (aka KZ1000)

Kawasaki Z750

Die Kawasaki Z750 (auch als Z2 bezeichnet), das kleinere Schwestermodell der Z1, war auf ihre eigene Art und Weise beliebt. Beflügelt durch den Hype um die dominante Z1 übertraf der luftgekühlte 746-ccm-Vierer in seinem ersten Verkaufsjahr alle anderen 750er auf dem Markt, einschließlich Hondas legendärer CB750. Obwohl sie oft im Schatten des “New York Steak” stand, war die Z2 eine großartige Leistung, die 69 PS aus ihrem verkleinerten Motor herausholte und das Motorrad auf rund 120 km/h beschleunigte. Die Z2 wurde in erster Linie für den japanischen Markt produziert, wie man an der Hochgeschwindigkeits-Warnleuchte erkennen kann, die aufleuchtet, wenn man schneller als 80 km/h fährt. Die Idee in Japan war es, die Fahrer zu “beschämen”, damit sie bei Erreichen dieses Punktes vom Gas gehen, aber wir können nur vermuten, wie effektiv der “soziale Drehzahlbegrenzer” auf dem US-amerikanischen und britischen Markt war.

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Kawasaki Z750

Kawasaki Z650

Als Nachfolgerin der obigen Z2 löste die Kawasaki Z650 1977 das auslaufende 750er-Modell als mittelschweres “UJM” in Kawasakis Produktpalette ab. In gewisser Weise liegt die wahre Bedeutung der Z650 darin, dass sie den Beginn von Kawasakis Marketingstrategie für Mittelgewichte markiert: Warten, bis die Konkurrenz ein mittelschweres Motorrad auf den Markt bringt, und dann das eigene mit etwas mehr Leistung zum gleichen Preis bauen. Das war einfach, aber genial, und die Z650 stahl der CB400 und der GT550 den ganzen Tag lang zuverlässig die Verkaufszahlen. Die Z650 war schnell, komfortabel und erschwinglich. Sie war eine zuverlässige, sportliche Maschine mit dem Aussehen eines großen Motorrads, perfekt für Kunden, die Leistung wollten, aber noch nicht bereit waren, auf die 750-ccm-Plattformen und höher aufzusteigen.

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Kawasaki Z650

Yamaha RD250

Wenn Sie in den 1970er Jahren ein Teenager waren, war Ihr erstes ernsthaftes Motorrad wahrscheinlich ein 250-ccm-Zweitaktmotor. Sie hatten im Wesentlichen drei Möglichkeiten: Die wilde Kawasaki KH250 triple, die meistverkaufte Suzuki GT250 oder die Yamaha RD 250. Die Wahl fiel schwer, aber wenn es um Stil und Leistung ging, war die Yamaha für viele die klare Wahl. Ihr durchdacht konstruierter Parallel-Twin-Motor verfügte über die “Torque Induction”-Technologie, bei der dieselbe Ansaugöffnung mit Lamellenventilen verwendet wurde, die man heute bei vielen Zweitakt-Motocrossern findet, um das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich zu erhöhen, ohne die Leistung im oberen Drehzahlbereich zu beeinträchtigen.

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Yamaha RD250

Yamaha YZR500

Die Yamaha YZR500 wurde 1973 auf den Grand-Prix-Strecken eingeführt und markierte den Beginn von Yamahas 500-ccm-Zweitakt-Witwenmachern. Die Geschichte der YZR auf den Rennstrecken ist lang und geschichtsträchtig, und sie hat mehr als nur einen Teil der berühmten Piloten an die Spitze des Podiums gebracht. Die Liste ließe sich fortsetzen, und die YZR blieb fast drei Jahrzehnte lang konkurrenzfähig, bevor sie schließlich 2002 in den Ruhestand ging. Mit 150 PS und einem Gewicht von knapp über 200 Pfund war die YZR nie etwas für schwache Nerven. Doch unter der geschickten Kontrolle von Kenny Roberts wurde die YZR zu dem Motorrad, das amerikanische Rennfahrer nach Europa brachte und es ihnen ermöglichte, sich mit anderen zu messen.

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Yamaha YZR500

Yamaha XT500

Die Yamaha XT 500 ist eine Enduro des japanischen Fahrzeugherstellers Yamaha Motor und war das erste geländegängige Großserienmotorrad mit einem Einzylinder-Viertaktmotor und 499 cm³ Hubraum. Die XT 500 wurde 1976 erst in Marrakesch und dann auf der IFMA der Presse vorgestellt und bis 1989 gebaut. Allein in Deutschland wurden über 25.000 Stück verkauft. Der Begriff Enduro, den beispielsweise das 1977er Modell auf dem Seitendeckel trug, ist angelehnt an den englischen Begriff Endurance [ɪnˈdjʊərən(t)s] für „Ausdauer“. Enduro wurde für eine neue Kategorie von Motorrädern verwendet, die im Gegensatz zu den nicht straßenzugelassenen Motocross-Maschinen durch ihre Geländetauglichkeit und Robustheit auch für längere Reisen mit Gepäck auf oder abseits von Straßen hervorragend geeignet waren. So legte schon 1978 die 16.000 km lange Fahrt von Peter Falb durch Nordafrika und insbesondere die Sahara die Grundlage für die Legende der „unverwüstlichen“ Enduros. Die erfolgreiche Teilnahme bei mittlerweile unzähligen Wüstenrallyes zeigte die Robustheit des Konzeptes und begann schon mit dem Start der ersten Paris-Dakar mit Erfolgen bei der Rallye Dakar 1979 und 1980.

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Yamaha XT500

1975 Honda Gold Wing

Die Honda Gold Wing, unbestreitbar das erfolgreichste Tourenmotorrad aller Zeiten, begann eigentlich mit bescheidenen Anfängen. Die ursprüngliche ‘Wing, die GL1000 von 1974, war ein Naked Bike, hatte keine nennenswerte Verkleidung oder Windschutzscheibe und wurde ab Werk ohne jegliches Gepäck ausgeliefert. Sie hatte die gleiche Konfiguration des Boxermotors wie die heutigen Goldwings, aber ihr fehlten zwei der Zylinder und etwa 800 cm³ Hubraum, die Motorradfahrer heute genießen. Dennoch hatten die Honda-Ingenieure einen guten Platz auf dem Tourenmarkt gefunden, und mit einem bequemen Sitz, einem leisen Motor und jeder Menge Leistung konnten die Amerikaner nicht genug bekommen. Im ersten Jahr seiner Markteinführung wurden in den USA über 13.000 Exemplare verkauft. Hondas Glücksspiel hatte sich ausgezahlt, und die Gold Wing wurde zu einem der am längsten verkauften Modelle unter dem Honda-Markennamen.

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1975 Honda Gold Wing

Honda NR500

Wie so viele Honda-Rennmaschinen davor und danach (siehe: Honda RC166, Honda RC211V) war auch die NR500 eine technische Meisterleistung, die darauf ausgelegt war, die Grauzonen der damaligen Rennregeln voll auszunutzen. Nachdem sie den GP-Rennsport mit ihrem berüchtigten RC166 250cc-Sechszylinder dominiert hatten, wurde Honda 1968 aus dem Sport gedrängt, als neue Vorschriften die konkurrierenden Maschinen auf vier Zylinder beschränkten. Die NR500 war Hondas Versuch, ein Viertakt-Motorrad zu bauen, das mit den dominierenden 500-ccm-Zweitaktern der damaligen Zeit konkurrieren konnte, und markierte Hondas erste Rückkehr in den Grand Prix seit über einem Jahrzehnt.

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Honda NR500

Laverda Jota

Die Laverda Jota wurde 1976 als das schnellste Serienmotorrad der Welt berühmt. Der gewaltige 981-ccm-Dreizylinder, der das Herzstück bildete, war im Wesentlichen eine Laverda 3C, an die ab Werk alle möglichen Teile aus dem Rennsportkatalog angeschraubt wurden. Die Laverda 3C war ein italienisches Motorrad, das mit einer Höchstgeschwindigkeit von 133 mph und 85 PS selbst beeindruckende Leistungsdaten aufwies, aber es waren letztlich die Briten, die das “Biest von Breganze” zu dem Kraftpaket machten, das es wurde. Die Brüder Richard und Roger Slater waren die offiziellen Laverda-Importeure für das Vereinigte Königreich und verkauften die italienischen Zwillinge und Dreizylinder über ihren Laden Slater Laverda Motorcycles. Die Brüder hatten sich einen Markt für diese leistungsstarken Exoten geschaffen, indem sie sie mit großem Erfolg bei lokalen Veranstaltungen einsetzten. Als es an der Zeit war, die Jota zu bauen, wussten die Slater-Brüder genau, was zu tun war.

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Laverda Jota

BMW R90S

Sie ist eine der markantesten BMWs, die je gebaut wurden: Die zweifarbige Karosserie, das schnittige Bullet-Heck und die markante Bikini-Verkleidung sind unverkennbare Merkmale der BMW R90S. Die R90S war 1973 ein ziemlicher Schock für die Motorradfahrer, die es gewohnt waren, dass aus dem Berliner Werk nur große schwarze Standardmodelle kamen. Dieser Schock war genau das Ziel von BMW, die so weit gingen, Hans Muth (verantwortlich für das Design der legendären Suzuki Katana) zu engagieren, um ihr Image zu überarbeiten und etwas weniger konservativ zu gestalten.

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BMW R90S

Yankee 500Z

Was erhält man, wenn man einen 500-ccm-Zweitaktmotor von Ossa in einen handgeschweißten Enduro-Stahlrahmen einbaut? Genau das wollte John Taylor erreichen, als er den Yankee 500z in Auftrag gab und entwarf, einen in Amerika hergestellten Wüstenschlitten, der ebenso robust gebaut wie kurzlebig war. Das Triebwerk des Yankee Z war ein 488-ccm-Parallel-Twin mit einem Kurbelwellenabstand von 360 Grad, was bedeutete, dass die beiden großen Zylinder gemeinsam feuerten und so eine Traktion wie bei einem Big-Single mit der Kraft mehrerer Zylinder ermöglichten. Der Motor war mit einem Sechsgang-Getriebe gekoppelt, das von zwei separaten Kurbelwellen angetrieben wurde, die über eine von vier Ketten angetriebene Königswelle verbunden waren. Das war, gelinde gesagt, ein einzigartiger Aufbau, mit dem es gelang, das hohe Gewicht des großen Motors so gering wie möglich zu halten und die Geländetauglichkeit und das Handling eines so großen Motorrads zu verbessern.

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Yankee 500Z

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